Chinese zu Mitnehmen

Chinese zu Mitnehmen

Filmstart: Do, 2. Februar

Im Grunde bedürfte diese Erkenntnis keiner Bestätigung. Das Leben ist – man verzeihe den Ausdruck – scheiße. Roberto, Eisenwarenhändler in Buenos Aires, sucht indes zusätzlich nach handfesten Belegen für die These, sammelt Zeitungsausschnitte von ebenso tragischen wie sinnlosen Begebenheiten, als wolle er damit seinen mürrischen Gemütszustand kräftigen. Eines Tages fällt ihm im wahrsten Sinn des Wortes ein Chinese vor die Füße. Der Kerl jammert Roberto die Ohren voll und wird von ihm mitgenommen. Problematisch nur, dass Robertos Kantonesisch keinen Deut besser ist als Juns Spanisch. Man versteht kein Wort des anderen – und wohl deshalb sich nach einiger Zeit bestens. Die Rolle des Roberto hat in Sebastián Borenszteins Komödie Ricardo Darín übernommen, der bekannteste Schauspieler Argentiniens und international berühmt geworden mit dem Film „In ihren Augen”.
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Jonas – Stell dir vor, es ist Schul

Jonas – Stell dir vor, es ist Schule & du musst wieder hin!

Filmstart: Do, 9. Februar

Ein bisschen merkwürdig ist der Neue schon. Sympathisch und zugleich ziemlich uncool. Trotzdem geben sich alle ein bisschen Mühe, Jonas den Einstieg nicht allzu schwer zu machen, die Lehrer und die Schüler. Für sechs Wochen soll Jonas in der Klasse einer Zeuthener Gesamtschule bleiben. Es ist ein Testlauf, der darüber entscheiden soll, ob er, der notorische Sitzenbleiber, am Ende das Zeug hat, sein Abitur zu machen. Was die Mitschüler nicht wissen: Jonas hat bereits ein Abitur – die Prüfung dazu absolvierte er 1995 in Hamburg. Denn Jonas heißt tatsächlich Christian Ulmen. „Jonas” – das ist ulmen.tv im Großformat.
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Huhn mit Pflaumen

Huhn mit Pflaumen

Filmstart: Do, 16. Februar

Mit ihrer Graphic-Novel „Persepolis“ wurde sie bekannt, mit der Ver- filmung ihrer Erinnerungen an eine Kindheit und Jugend im Iran berühmt. Marjane Satrapi, obschon seit Jahren nicht mehr in ihrem Heimatland lebend, gehört dennoch zu den wichtigsten Filmleuten des heutigen Iran. „Huhn mit Pflaumen“ ist ein märchenhafter Film über einen sehr berühmten Geiger, der beschließt, innerhalb einer Woche zu sterben, nachdem er keinen Ersatz für die von seiner Frau zertrümmerte Geige gefunden hat. Diese Frau war wiederum kein Ersatz für die übergroße Jugendliebe Irâne, die ihm unerreichbare Irâne. „Huhn mit Pflaumen“ ist bunt und machmal fast überladen, blendet Relaität und Phantasie ineinander, ist tieftraurig und lustig. Es ist ein Film, der orientalische Erzähltraditionen ins Heute holt. (Das Kiez-Kino zeigt „Persepolis“ übrigens zum Weill-Fest im März.)
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Eintrittspreise

Die Eintrittspreise: 5 € normal und 4 € ermäßigt für Schüler und Studenten. Donnerstag ist Kinotag: 4 € Euro normal und 3 € ermäßigt. In Einzelfällen können andere Preise gelten.

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