Poliezei

Poliezei

Wann immer Kinder zu Opfern oder Tätern werden, ruft man sie, die Polizisten der Pariser Jugendschutzeinheit. Es sind Männer und Frauen, die nicht nur über die Medien in Abgründe schauen, sie müssen in diese Abgründe steigen – und versuchen, wieder herauszufinden. Die Regisseurin und Schauspielerin hat reale Beamte über Wochen hinweg begleitet und die gewonnenen Eindrücke zu einem Spielfilm verdichtet, der mit einer ungeheuren emotionalen Wucht daherkommt. Er folgt Polizistinnen und Polizisten in Verhören und zu Einsätzen auf der Straße. Die Kamera begleitet sie nach Hause, dorthin, wo die Ehe allmählich zerbröselt oder die Waage immer noch vermeintlich einige Kilo zu viel anzeigt. „Poliezei“ zeigt die Gewalt nie direkt und wahrt so die Perspektive der Polizisten, die fast immer zu spät kommen. „Poliezei“ ist dicht dran am Leben – und genau dies macht den Film sehenswert. – „‚Poliezei’ besitzt bei all dem Hässlichen, von dem der Film zu berichten hat, eine Schönheit, die aus seinem Streben nach Wahrhaftigkeit stammt.” (Der Spiegel)

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Film Infos

Land:
Frankreich
Jahr:
2011
Genre:
Thriller
Regie:
Maïwenn
Buch:
Emmanuelle Bercot, Maïwenn
Kamera:
Pierre Aïm
Musik:
Stephen Warbeck
Schnitt:
Laure Gardette, Yann Dedet
Darsteller:
Karin Viard (Nadine), Joey Starr (Fred), Marina Foïs (Iris), Nicolas Duvauchelle (Mathieu), Maïwenn (Melissa), Karole Rocher (Chrys), Emmanuelle Bercot (Sue Ellen), Frédéric Pierrot (Balloo), Arnaud Henriet (Bamako), Naidra Ayadi (Nora), Jérémie Elkaïm (Gabriel), Riccardo Scamarcio (Francesco), Sandrine Kiberlain (Mme de la Faublaise), Wladimir Yordanoff (Beauchard), Louis-Do de Lencquesaing (M. de la Faublaise), Laurent Bateau (Hervé), Riton Liebman (Franck)
Preise:
Cannes 2011: Großer Preis der Jury
FSK:
ab 16
Länge:
127 Minuten